Jahresrückblick 2016: Fazit der Monthly Madness

Jahresrückblick 2016

Das Jahr 2016 – und damit ein Jahr gefüllt mit monatlichen Vorsätzen – neigt sich nun dem Ende zu. Besser gesagt ist es schon zu Ende, denn mit meiner Schreiberei hier bin ich echt ein wenig in Verzug geraten. 😉 An dieser Stelle wird es nun aber Zeit, Bilanz zum vergangenen Jahr zu ziehen und den Erfolg meiner absolvierten Monatschallenges zu bewerten. Wir blicken zurück auf ein Jahr, in dem ich zumindest anfangs jede Menge Sport trieb, dem Fleisch (wenn auch nur kurzzeitig) entsagte, meine ambivalente Einstellung zum Alkohol durch einen ruckartigen Wechsel aus Abstinenz und Überfluss auslebte, mir als aspirierende Zauberkünstlerin die Grenzen meiner Fingerfertigkeit aufzeigen ließ und gegen Jahresende meine nur milde ausgeprägten Hausfrauenqualitäten zumindest in der Küchensphäre um ca. 300 Prozent steigern konnte. Ist das Monatschallenge-Jahr 2016 nun also als Erfolg zu bewerten – oder fällt der hiesige Jahresrückblick ebenso ernüchternd aus, wie die offiziellen medialen Jahresresümees?

Fazit und Perspektive: Mein Vorsatz für das Jahr 2017

Auch wenn ich nicht alle meine Monatsvorsätze erfolgreich durchgezogen habe und mir im Sommer sogar eine größere Auszeit zugunsten des Masterstudiums erlaubt habe, so bin ich persönlich doch durch und durch zufrieden mit meiner Leistung (wer wird die Messlatte denn auch allzu hoch anlegen?! 😉 ) Ich hatte Spaß an meinen allmonatlichen Herausforderungen und blicke zurück auf ein Jahr, das hinsichtlich der guten alten „Vorsätze fürs neue Jahr“ erfolgreicher und konsequenter war, als alle Jahre zuvor gesammelt. Entsprechend stellt sich für mich überhaupt nicht die Frage, auch im Jahr 2017 mit der Monthly Madness weiter durchzustarten. Ich habe sogar schon einige neue Herausforderungen im Blick, denen ich mich 2017 mit neuem Schwung und Elan stellen möchte.

Eine Neuerung wird es jedoch geben: Wie mich der Jahresrückblick 2016 gelehrt hat, ist manchmal einfach nicht die richtige Zeit für Sperenzchen à la Monthly Madness und das muss man dann eben auch akzeptieren. 😉 Entsprechend ist mein Vorsatz fürs neue Jahr: Monatliche Challenges wird es geben, wann immer es die Zeit zulässt – und manchmal eben auch einfach nicht. In solchen „hürdenlosen Monaten“ werde ich den Blog aber nicht immer ruhen lassen, sondern mich stattdessen zu anderen aktuellen Tipps, Themen und Besorgnissen äußern. Denn glaubt es oder nicht: Ich habe noch ein bisschen mehr mit euch zu teilen, als mein Ess- und Trinkverhalten. 😉

Mein Alkoholfreier Juni is coming soon

Alkoholfreier Monat

Special Announcement: Im Juni starte ich einen Selbstversuch und werde einen vollkommen alkoholfreien Monat einlegen. Ihr denkt euch jetzt vielleicht: Laaaangweilig, einen Monat lang die Finger von der Bierflasche lassen, das sollte ja wohl hoffentlich kein Problem sein. Und wenn es ein Problem ist, dann hast du ein Problem. (so, oder so ähnlich 😉 ) Und da habt ihr natürlich völlig recht und ich denke ganz genau so. 30 Tage lang Schorle statt Schnaps, Wasser statt Wodka – um doch noch ein paar Alliterationen in diesen ungewohnt alliterationsfreien Monatsvorsatz hineinzubringen – das mach ich doch mit links.

Oder? Schließlich dachte ich im März, dass mir mein vegetarischer Monat bzw. Meatless March wahnsinnig schwer fallen würde, und am Ende hatte ich damit nicht ansatzweise Probleme. Um genau zu sein habe ich seitdem sogar nur sehr vereinzelt Fleisch gegessen und mich nun zwei Monate später sogar dazu entschieden, inoffiziell und heimlich (psst!) so lange und konsequent wie nur möglich weiter vegetarisch zu leben. Ihr seht also, man kann sich hinsichtlich der Schwierigkeitsstufe solcher Monatschallenges gewaltig täuschen (über mein ganz und gar nicht zauberhaftes Versagen im Magic May bin ich noch nicht ganz hinweg) und nicht nur deshalb freue ich mich auf mein spannendes Sozialexperiment „Alkoholfreier Monat“, das mir bestimmt einige Erkenntnisse über mich selbst und mein Umfeld liefern wird (#SoDeep).

Werde ich es schaffen? Was macht man eigentlich im Juni, wenn man sich nicht mit einer kühlen Radlermaß im Biergarten erfrischen kann? Wird mein alkoholfreier Monat meinen Geldbeutel schonen oder gar meine Produktivität steigern, da ich mich nicht mehr viermal die Woche in feuchtfröhlichen Bars rumtreiben kann (Studentenklischees confirmed)? Und was passiert eigentlich mit dem angebrochenen Bier-Obatzda in meinem Kühlschrank? To be continued…

Magic May is coming soon

Zaubern lernen

Special Announcement: Im Mai werde ich Zaubern lernen! Ja, ihr habt richtig gehört: Der Magic May hat meine anderen sagenhaften Ideen für neue Monatsvorsätze, wie den Mittelalter Mai (bei dem man nur mit kaltem Wasser duschen und mit den Händen essen darf – auch in der Öffentlichkeit 😉 ), den Map May (bei dem ich mir endlich mal merke, wie die Welt außerhalb der bayerischen Landesgrenzen so aussieht) oder den Meatful May (als moralisch illegitimes Gegenstück zum Meatless March) in den Schatten gestellt und wird damit mein neues Projekt für den Monat Mai. Lasset die Zauberei beginnen, oder, wie wir Zauberer zu sagen pflegen: Wingardium Leviosa! ….oder so ähnlich.

Zaubern lernen: Auf den Spuren von David Copperfield

Bei David Copperfield im MGM Grand in Las Vegas.

Bei David Copperfield im MGM Grand in Las Vegas (Mai 2015).

Manch einer von euch denkt sich jetzt vielleicht: Jetzt ist sie komplett verrückt geworden! Diesen Ungläubigen möchte ich nur zwei Dinge entgegnen. Erstens: Ja, vielleicht ein bisschen. Und Zweitens: Nehmt euch in Acht, bald kann ich euch wegzaubern. 😉 Aber mal ernsthaft, eigentlich wird es langsam wirklich Zeit und ist auch nur komplett logisch, dass ich endlich mal Zaubern lerne. Schließlich warte ich nach wie vor auf meinen Brief aus Hogwarts und wenn ich mir vorher ein paar Zaubertricks aneigne, fällt es vielleicht nicht so sehr auf, dass ich doppelt so alt bin wie alle anderen Zauberschüler. Außerdem brauche ich langsam mal einen neuen Partytrick – meine Spezialität „Bier verschwinden lassen“ kennt langsam schon jeder und kommt gar nicht mal immer so gut an, vor allem wenn es nicht das eigene Bier ist.

Wie ich im Magic May Zaubern lernen werde? Lasst euch überraschen. Letztes Jahr habe ich mir ja bereits von David Copperfield bei seiner Show in Las Vegas ein paar ganz nette Tricks abgeschaut, aber je nach Lust und Laune werde ich diese im kommenden Monat noch vertiefen und erweitern. Da ich im Mai in meinem Studium recht eingespannt bin und womöglich nicht ganz so viel Zeit in meinen Monatsvorsatz investieren kann, weiß ich noch nicht, ob ich mein eigentliches Ziel – nämlich meine neuen Zauberkünste am Ende auf einer Open Stage zu präsentieren – wahrmachen kann. (Falls das für euch jetzt nach einer blöden Ausrede klingt, habt ihr recht. Eigentlich hab ich nur Schiss und Abenteuermonat war ja auch gerade erst. 😉 ) Aber ich werde mir auf jeden Fall etwas einfallen lassen, viele neue Zaubertricks lernen und euch im Mai garantiert verzaubern.

Adventurous April is coming soon

abenteuermonat-blog-adventure

Special Announcement: Der April wird für die Anso zum Abenteuermonat – und damit so Alliterationen-lastig wie nur aushaltbar. Am 1. April startet nämlich der Adventurous April und wenn ihr jetzt sogleich an Fallschirme, abenteuerliche Bungeesprünge, Paragliding, Parasailing oder sonst eine paranormale Aktivität denkt, dann liegt ihr – wie immer völlig falsch.

Auch Artischocken können abenteuerlich sein

Erstens ist ja nicht Adrenalin April und zweitens – keine Ahnung, ich will einfach nicht. Mein Abenteuermonat wird stattdessen ein wenig alltagstauglicher, aber deswegen nicht weniger unterhaltsam. Denn im Adventurous April werde ich mich beim wöchentlichen Lebensmitteleinkauf in ungewohnte Gefilde und die tiefsten Abgründe der Aldi-Regale begeben. Dabei kaufe ich immer mindestens ein Teil, das ich noch nie gekauft, gesehen oder gebraucht habe. Von merkwürdigen Kohlsorten bis hin zu den fragwürdigsten Süßigkeiten am Kassenband – Adventurous Anso macht vor keinem Ladenhüter Halt und wird euch ausführlich as usual von ihren Grenzerfahrungen berichten.

Klingt langweilig, denkt ihr jetzt? Dann erinnert euch doch mal an den Moment in eurer Kindheit zurück, in dem ihr das erste Mal nichtsahnend am Kiosk einen Center Shocker probiert habt. 😉 Mehr Abenteuer geht nicht.